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Rover Sommerlager 2011, Kroatien

Einmal quer durch Kroatien und zurück

Im Sommer 2011 sind wir Rover für kanpp 2 Wochen nach Kroatien geflogen.

Start Köln-Bonn Flughafen:

Als erstes mal musste das typische Pfadfindergepäck verstaut und eingecheckt werden. Wie jeder weiß der schonmal mit Zeltstangen, Kochern, Wanderrucksäcken & co geflogen ist, ist das keine einfache und vor allem keine schnell Sache :)

Ankunft in Kroatien:

Vorschau In der Hauptstadt Zagreb gelandet schlugen uns Temperaturen von mehr als 40°c entgegen. Aber diesen entkamen wir schnell in einen Reisebus, der uns nach Pula brachte (ca.300km. Dort kamen wir dann auch gegen 20:30 Uhr an.

Pula:

Außerhalb von Pula hatten wir vorher über das Internet einen Zeltplatz auf einer Insel gebucht. Dazu sollte bis 22Uhr ein Schiff zwischen Festland und der Insel pendeln. Als wir also um 21:15 an dem Bootsanleger standen wo wir dieses Shuttleboot vermuteten (ohne Kroatischkenntnisse garnicht so einfach), Entzifferten wir von einem Zettel, dass das Shuttelboot wohl doch nur bis 20 Uhr führe (ist "führe" hier richtig so?) Nach längerem verzweifelten überlegen, was wir denn tuen sollen und Kommunikationsversuchen mit den Einheimischen, schaffte Marc es irgendwie einen Jungen der grade mit seinem Boot anlegen wollte zu überzeugen, uns auf die nahegelegene Insel zu bringen. So saßen wir also alle Auf dem kleinen Bötchen und wurden für wenige Euros doch noch auf die Insel gebracht.

Veruda:

Vorschau Auf der Insel angekommen erwarteten uns zwei einige stark alkoholisierte Menschen, die zufällig grade am Strand saßen, uns aber trotzdem gerne zu dem Pfadfinderzeltplatzteil der Insel bringen wollten. Dort wurden wir dann von dem "Campstaff" des Pfadfinderplatzes begrüßt mit den Worten: "Wir haben seid 1 Woche geschlossen, hier könnt ihr nicht bleiben!" Nach längerer Disskussion konnten wir ihn aber doch überzeugen das uns ja garnichts anderes übrig bliebe als dazubleiben was dann auch auf einmal okay zu seien schien.

Sonne:

Am nächsten Tag war nach einem Telefonat mit der Cheffin des Platzes alles schnell geklärt und stellte sich als missverständniss heraus, sodass ein Teil von uns ersteinmal einkaufen fahren konnte während der Rest das Meerwasser auf seine Schwimmtauglichkeit testete.

Noch mehr Sonne:

Vorschau Die nächste Woche verbrachten wir mit schwimmen, Pula-besichtigen, sonnen und schwimmen (nen Bier wird da wohl auch irgendwann mal dazwischen gewesen sein ;) ).

Plitvicer Seen Versuch 1:

Nachdem nun schon die Hälfte unserer Zeit rum war, fuhren wir wieder mit dem Bus nach Plitvice, und übernachteten dort auf einem der örtlichen Campingplätze. Die Plitvicer Seenplatte ist ein UNESCO Weltkulturerbe und besteht aus mehreren Seen, die mehr als glasklares Wasser haben und die Seen sind alle mit Millionen von Wasserfällen miteinander verbunden. Also standen wir am nächsten Morgen extra "früh" auf um mit einem Pendelbus die letzten 10Km zu den Seen fahren zu können. An der Haltestelle dann die Erkenntnis: Der bus fährt nur einmal am Tag dahin, und das um 8:00 Uhr(was natürlich schon längst vorbei war) Also kurzerhand Tagesprogramm umgebaut und ne sehr spaßige Tageswanderung an der Straße und über die Felder gemacht, mit anschließendem Kneipenbesuch.

Plitvicer Seen Versuch 2:

Vorschau Am nächsten Tag dann pünktlich an der Haltestelle und mit dem Bus zu den Seen. Diese waren natürlich umwerfend schön und sehr spektakulär!!! Dort verbrachten wir dann auch den ganzen Tag und bewunderten das Naturschauspiel.

Zagreb:

Vorschau Für die Letzte Nacht vor dem Abflug hatten wir extra vorher eine Jugendherberge mitten in der Stadt Zagreb gebucht. Dafür mussten wir jetzt nur möglichst schnell und billig die 150km zurücklegen. Also standen wir wieder mal an der Bushaltestelle und warteten auf den Reisebus, als ein Schwarzer Kleinbus (9-Sitzer) neben uns hielt und fragte wo wir denn hinwollten. Als wir sagten, das wir versuchten ihm in einer Mischung aus Deutsch und Englisch klar zumachen, dass wir ja 11 Personen seien, sagte er immer wieder nur "Einsteigen, Einsteigen!". Also nach kurzem überlegen: 11 Wanderrucksäcke irgendwie tetris-mäßig in den Kofferraum gestapelt und dann mit insgesamt 12 Personen in das Auto. Bald lernten wir auf unseren Kuschelbänken (5 Leute passen durchaus auf eine 3er Bank) auch das halbe Leben unseres Fahrers kennen, welches er uns gerne erzählte während er beim in-der-kurve-überholen im Handschuhfach irgendwelche Fotos suchte.

Zagreb:

Also letzten Tag nach lustiger inoffiziellen Taxifahrt (die pro Person für die 150km ca.2€ kostete) guckten wir uns noch die Hauptstadt an und verbrachten dort den Abend (also eher nur die paar Stunden Schlaf) in der Jugendherberge. Dann um 4 oder 5 Uhr ging es von dort wieder Richtung Flughafen und zurück nach Hause.
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